immer. – Das Kinderstück

Ein kleiner, roter Stuhl, der aus Russland zu uns gekommen ist und drei weitere, etwas größere, Stühle machen Platz für die großen Fragen unseres Lebens. Wer kann uns sagen, warum die Orangen orange sind und der Himmel blau ist – und welche Farbe hat eigentlich der Wind? Wo liegt die Mitte des Ozeans und warum gehen die Wellen dann nicht dorthin. Gibt es jemanden, der weiß, wie viele Sandkörner es gibt und was hinter einem Hügel liegt? Auch wir wissen die Antworten nicht, doch helfen uns der Klang unserer Instrumente und die Stimmen unserer Darsteller dabei, in Gedanken dem Unvorstellbaren etwas näher zu kommen.

Das immer. Kinderstück gibts auch als IMMER. Abendproduktion – alles dazu finden Sie hier.

Idee / Regie: Myrto Dimitriadou
Spiel: Andreas Simma, Yoko Yagihara, Yorgos Pervolarakis
Musik / Musikkomposition: Yoko Yagihara, Yorgos Pervolarakis, Gudrun Raber-Plaichinger
Bühne / Kostüm: Ragna Heiny
Choreographische Begleitung: Katharina Schrott
Technik / Licht: Alexander Breitner, Robert Schmidjell

PREMIERE immer. Kinderstück
SO 23.4. – 16.16 Uhr

Vorstellungen im Toihaus Theater
Neue Termine folgen im Oktober ’17

Gastspielspiel Termine immer. Kinderstück
13.– 17.05.’17  Festival „Kaolin & Barbotine“, Limoges (FR)
01.– 04.02.’18  EU-project Small Size „Final Event“, Galway (IR)
02.–03.03.’18  Festival „Visioni di teatro, visioni di futuro“, Bologna (IT)

TICKET
„In einer von den Proben für das szenische Konzert „Möbius, eine musikalische Schleife“ habe ich während des Zuhörens ein besonders verrücktes Bild in meinem Kopf gehabt. Eine vollständige Zuggarnitur des Railjets der ÖBB fuhr mit voller Geschwindigkeit in Helix– Spiralen vom Boden des Probenraums durch die Decke, durch das ganze Haus Richtung Himmel immer höher, bis der Zug in die Weite des Himmels verschwunden ist. Die Musik war voller Bilder und ich dachte mir “ach unendlich“ — mit Sehnsucht, mit Bedauern?  Und ich dachte mir, für uns Menschen, die endlich sind, ist es hoch interessant, man kann ja nicht wissen, auf was man drauf kommt … Und zur gleichen Zeit haben wir in der Gruppe diskutiert über kleine Kinder und Theater generell, aber auch insbesondere, weil das Toihaus Theater in einem großen europäischen Projekt „Small Size – performing arts for early years“ seit Jahren teilnimmt und es innerhalb von diesem Projekt ein künstlerisches Projekt mit dem Titel „Wide Eyes“ gibt. Wie man auch immer „Wide“ übersetzt, kommt man auf weit, weiter Himmel, sehr weit – unendlich weit… Und so kam es, dass wir IMMER. und immer. kreierten. Und wir blieben doch am Ende endlich.“ Myrto Dimitriadou / Künstlerische Leitung Toihaus Theater

FOTOS

Fotos: Ela Grieshaber

TEASER

Video / Teaser: Andrea Amenitsch

DAS SAGT DIE PRESSE …

KURIER.at / KIKU Heinz Wagner
Das durchaus eher langsame Spiel im Takt von Musik auf dem einen oder anderen der Instrumente, der „Himmel“, der voller Lichter aber auch voller Briefe und Ansichtskarten hängt, fast durchsichtige wie Blumen schwebende Ballons dazu wenig Worte – auf Deutsch, Japanisch, Französisch, Griechisch und Englisch. Die Geschichte wir über Musik und Schauspiel erzählt, gibt eine Ahnung von unendlich und könnte „ewig“ weiter gehen. Aber nicht nur Bilder und Töne setzen sich in den Köpfen der Zuschauer_innen fort – auch Gedanken zu einfach klingenden Fragen wie: „Was trinken Fische? … mehr

Veronika Zangl / what I saw from the cheap seats
Wo bitte gehts hier zu Unendlichkeit? Das Toihaus Kinderstück ‚immer‘ nimmt märchenhaften Kurs auf große philosophische Fragen und verzaubert mit seinem poetischen-musikalischen Konzept. Die unendliche Klangkollage mischt sich mit den sanften und lauten Tönen, die die KünstlerInnen ihren Instrumenten entlocken – Gitarre, Klavier, Vibraphon, Ziehharmonika und Ukulele stimmen fröhlich in den unendlichen Reigen ein. Es sind amüsante Momente, die sich nahtlos in die magische Reise durch die Unendlichkeit einfügen…. „